REVIERKÖNIG
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  • Stadt Düren 01
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Wenn Papier Geschichte(n) schreibt.

Nach rund drei Jahren Bauzeit wurde das neue Dürener Papiermuseum in völlig neuem Gewand wiedereröffnet.

Düren und die Region sind seit mehr als 400 Jahren von der Papierindustrie geprägt. Bedeutende Dokumente wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Urkunde zur Deutschen Einheit sind auf Papier aus Düren und seiner Region gedruckt. Noch heute sind hier weit über 100 Unternehmen in der Branche aktiv. Bereits seit 1990 wurde die Geschichte des Papieres in Düren in einem eigenen Museum präsentiert – in direkter Nachbarschaft zu dem seit 1905 bestehenden Leopold-Hoesch-Museum. Das Papiermuseum wurde umfangreich saniert und hat eine zeitgemäße Neukonzeption erfahren.

Für die Gestaltung des neuen Papiermuseums und seiner Dauerausstellung zeichnen der mehrfach prämierte Kölner Architekt Klaus Hollenbeck und sein Team verantwortlich: Die architektonischen Schwerpunkte liegen im modernen Anbau, einer attraktiven Außenfassade, die Bestand und Neubau miteinander verbindet und die Anmutung eines ganz neuen Museums verleiht, sowie einer neuen Raumkonzeption.

Die Feierlichkeiten, die sich über zwei aufeinanderfolgende Tage erstreckten, wurden sowohl von den Förderern, der Politik, als auch von den Dürener Bürgern mit großem Interesse verfolgt und stellten ein Veranstaltungs-Highlight in der Stadt dar.

Der REVIERKÖNIG wurde im Rahmen einer Ausschreibung mit der Konzeption, Planung, Organisation und Durchführung dem Pre-Opening und dem Eröffnungsevent beauftragt.

Der vorgestellte Konzeptansatz thematisierte die Zeitreise des Trägermaterials für die Papierherstellung. Damit war er integraler Bestandteil des Museumskonzepts und kein Solitäransatz.

Diese Zeitreise war dabei nicht nur eine Reise in die Vergangenheit – sie setzte sich insbesondere auch mit der Zukunft der Papierherstellung auseinander. Die vier Epochen der Papierherstellung wurden räumlich, szenisch und kulinarisch aufgenommen und damit sinnlich erfahrbar gemacht.

Ein Papierkünstler sorgte von Beginn an für eine blühende Atmosphäre. Und auch die Gesamtdekoration konnte sich sehen lassen. Das gesamte Serviceteam wurde mit Papieroutfits ausgestattet. Eingangs- und Bühnensituation zierten riesige Papierblumen.

Und auch das Catering setzte echte kulinarische und optische Highlights und nahm die definierten Epochen der Papierherstellung entsprechend auf.

Dass Papier für den Standort Düren Teil der regionalen Identität ist, wurde im Rahmen zweier Podiumsdiskussionen deutlich, innerhalb derer die Förderer und Sponsoren des Papiermuseums professionell und unterhaltend vorgestellt wurden.

„Eine konzeptionell rundum gelungene Veranstaltung", so die Leiterin Verwaltung und Finanzen der Stadt Düren Sabine Schneider.